Über das Musical

Für das bislang vierte Musical wurden alle bewährten Kräfte der bisherigen Projekte wieder mobilisiert, um das aufwendige Musical hochwertig umsetzen zu können. Auch wenn die Rockband Dream Theater Pate für den Titel stand, so bleibt doch die Musik weitestgehend im Pop-Bereich und verzichtet über weite Strecken auf klassische Elemente. Im Gegensatz zu Die Stimme der Muyen, das einem ästhetischen Gesamtkonzept verpflichtet war, beinhaltet das Traum Theater eine ganze Reihe an musikalischen Parodien und satirischen seitenhieben auf Popkultur, Kinderkanal und Volksmusik. Die Gestaltung der Arrangements folgt der handlung und verstärkt das Skurrile und Magische darin.
Es gab aber auch andere Neuerungen: Erstmals wurde durch den Einsatz von Videoleinwand und einer zweiten Seitenbühne die komplexe Handlung verdeutlicht. Für die Videoeinspieler wurden Monate zuvor zwei Videoclips gedreht, die während der Aufführungen eingeblendet wurden.
Für die Realisierung der Filmprojekte wurden Dominic Weinkirn und Matthias Lippert engagiert, letzterer war zuletzt Technischer Assistent und Konstrukteur bei den Bayreuther Festspielen bis 2008 und arbeitete u.a. mit Christoph Schlingensief zusammen an der Inszenierung des Parsifal (2004).
Auch das Danson Dance Studio wurde mit ins Boot geholt – erstmals wieder seit dem ersten Musical Das Wasser des Lebens. Imogen Danson und ihre Mitarbeiterin Miriam Trunk choreografierten zu Ungerers Musik den Traumtanz, der die beiden Akte des Musicals zusammen führt.
Kathy Scheuring übernahm erneut die Konzeption des Bühnenbildes und der Kostüme, unterstützt wurde sie dabei neben zahlreichen Helfern vor allem von Timo Weinkirn, selbst Sänger beim Jugendchor Young Harmony, dessen Engagement rund um das Musical viele Details zu verdanken sind, wie z.B. das Plakatmotiv und das gesamte Beleuchtungskonzept für die Live-Aufführung.

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